Siegel des Evangelisches Gymnasiums zum Grauen Kloster
Evangelisches Gymnasium zum Grauen Kloster
Siegel der Schulstiftung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Infobrief 96

Informationsbrief Nr. 96

Sehr geehrte, liebe Eltern,

das Jahr 2009 fing für uns sehr ereignisreich an. - Wir bedanken uns für die vielen Pa­kete, die für die Stadtmission vor Weihnachten - trotz Hektik und Kurzfristigkeit einge­gangen sind. Am 06.01.09 trafen sich viele Mitglieder der Schulgemeinde, Aktive und Ehemalige, engagierte Eltern aus den schulischen Gremien, die Schülersprecher, Kol­legen und die Schulleitung zu einem Neujahrsempfang. Bei dem Zusammentreffen, das alle als angenehm empfanden, gab es Gelegenheit zum Gedankenaustausch sowie Informationen zu Planungen im laufenden Schuljahr.

Am 14.01.09 erfuhren wir mit großer Bestürzung vom Tod unseres Kollegen Helmar Fanselau, der am 13.01.09 nach kurzem Klinikaufenthalt plötzlich verstorben war. Am 15.01.09 hat die Schule in einer morgendlichen Andacht seiner gedacht. Aus allen Nachrufen und Todesanzeigen ging hervor, wie prägend Herr Fanselau gewirkt hatte. Am 29.01.09 hat die Schulgemeinde ihren Lehrer und Kollegen in Berlin-Lankwitz beer­digt. Auch an diesem Tag wurde deutlich, dass Helmar Fanselau, an dem man sich sehr wohl reiben konnte, vielen Schülergenerationen in Erinnerung bleiben wird. Ein Ehemaliger sagte treffend: "Langweilig war es mit ihm nie". Ich habe den Eindruck, dass wir uns als Schulgemeinde würdig von Herrn Fanselau verabschiedet haben, ganz im Geist einer evangelischen Schule.

Vor Weihnachten konnten wir wieder eine Reihe von Gewinnern im 50. Vorlesewettbe­werb des Börsenvereins des deutschen Buchhandels ermitteln und sie am Ende der Andacht mit schönen Buchpreisen auszeichnen. Den 1. Platz hat Tafara Plauschinat aus der Vc erreicht, sie hat sich ebenso für den Wettbewerb des Bezirks qualifizieren können. Den 2. Platz erreichte Luise Schwender aus der Vb . Den 3. Platz teilen sich Arno von Salisch aus der Va mit Cara Gebauer aus der Vb und Per Gülzow aus der Vc. Mitte Februar nahmen Schüler aus den Untersekunden und einige Schüler aus der Oberstufe am Wettbewerb "Jugend debattiert" teil. Die Endrunde erreichten Raphael Meyke aus der UIIc, Konstantin Bräunig aus der UIIa und York von Negenborn, auch aus der UIIa. Die Oberstufenschüler Elisabeth von Hammerstein aus dem 3. Sem. und Max Kledzig aus der OIIc erreichten ebenfalls die Endrunde. Konstantin, York und Max sind alle eine Runde weiter gekommen und werden am Berliner Siegerseminar teilneh­men. Schulsieger im Geographiewettbewerb von National Geographic sind Tobias No­wacki aus der OIIIb auf Platz 1, Jan Lukas Werner aus der UIIIb auf Platz 2 und Anna Ehehalt aus der OIIIc auf Platz 3. Tobias wird die Schule im Landeswettbewerb vertre­ten. Allen Gewinnern gratulieren wir sehr herzlich und freuen uns über das zusätzliche Engagement und Interesse. Ebenfalls im Dezember haben die Fußball begeisterten 5. und 6. Klassen am 35. Drumbo-Cup teilgenommen und im Bezirk den 3. Platz heraus­gespielt. Im Januar haben unsere Obertertien ihr Betriebspraktikum absolviert. Die OIIIa fuhr nach der Winterferienwoche im Februar nach Croydon und kehrte, nach einer wet­terbedingt etwas schwierigen Rückreise, erfüllt von ihrer Austauschfahrt nach London am Ende wohlbehalten, zurück. Zur selben Zeit fuhr eine große Anzahl von Schülern aus allen Klassenstufen, begleitet von drei Kollegen, ins Hessische zum Tanzen. Der Dank geht auch an die Kollegen, ohne deren Engagement, diese Aktivitäten nicht mög­lich wären.

Viele Aktivitäten, die alle das Profil unseres Hauses tragen, führen auch zu gelegentli­chem Unmut bei denen, die zurückbleiben, aber dazu komme ich später noch einmal.

Von Beginn des neuen Jahres an bis Mitte Februar hat sich die Schulleitung mit einer Reihe von Kollegen der großen Anzahl von Sextaneranmeldungen während langer Gesprächstage gewidmet. Wir in­vestieren viel zusätzliche Zeit in die Auswahl unserer künftigen Sextaner, weil wir diese Aufgabe als sehr wichtig für unsere Schule ansehen. Wir haben eine große Anzahl an gut - und sehr gut begabten Kindern gesehen, und die Auswahl fiel schwer. Bei 300 Anfragen und bei etwa 250 Gesprächen können wir nur knapp 90 Kinder aufnehmen. Am Ende hoffen wir aber, dass alle Bewerber einen Schulplatz bekommen werden und ihre weitere Schullaufbahn gut angehen können.

Zur Zeit beschäftigen wir uns mit der Neugestaltung des Foyers, über die sich Schüler, Eltern, Lehrer und die Schulleitung am 12.02. in einem offenen Gespräch informieren konnten. Der Umbau des Foyers hat zum einen zum Ziel, die Tradition der Schule et­was mehr in den Blickpunkt zu rücken, aber er soll auch ein Ort der Kommunikation für die jetzigen Schüler und Ehemalige werden. Wir werden hoffentlich in den kommenden Osterferien mit den Bauarbeiten beginnen können, so dass die Schule ab Mai ein reno­viertes und neu gestaltetes Entrée haben wird.

Eine Reihe von weiteren Vorhaben, die zum einen mit der nötigen Unterrichtsraumge­winnung im Zuge des Doppeljahrgangs ab dem Schuljahr 2010/11 zusammenhängen, aber auch mit der in Teilen nötigen Sanierung des Bestandes, sind geplant. Derzeit sind diese Planungen aber noch im Ungewissen. So bald wir darüber mehr wissen, werde ich Sie informieren. Dann werden wir auch Ihre Hilfe zur Umsetzung einiger Vorhaben benötigen.

Zur Vertretungslage im Haus kann ich Ihnen mitteilen, dass wir die Stunden von Herrn Fanselau zum Glück hausintern und sofort besetzen konnten. Die betroffenen Klassen und Kurse sind rechtzeitig davon in Kenntnis gesetzt worden. Durch die Bereitschaft einer Reihe von Kollegen, weitere Stunden zu übernehmen, konnten wir den Ausfall gering halten, auch durch Umstrukturierung und durch die Unterstützung unserer bei­den Referendare Frau Hogefeld (Deutsch und Religion), die seit dem 01.09.08 bei uns ist, und Herrn Stifel (Religion und Sport), der seit dem 01.02.09 bei uns ist. Allen Kolle­gen danke ich herzlich für ihre unkomplizierte Bereitschaft, in Krisenzeiten einzusprin­gen.

Trotzdem fällt immer wieder Unterricht im Hause aus. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass wir am Grauen Kloster nicht nur den Unterricht als ein wesentliches Merkmal un­seres Erziehungsauftrags ansehen. Wir schätzen Studien-, Klassenfahrten sowie Ex­kursionen und Praktika als zusätzliche Angebote als ebenso wichtig ein. Diese müssen natürlich auch gut betreut werden, d.h. Lehrer, die in den Klassen und Kursen Ihrer Kin­der unterrichten, sind nicht im Hause und müssen vertreten werden. Ich habe darauf schon einmal in meinem Brief vor Weihnachten hingewiesen. Dies alles gut zu koordi­nieren, verlangt viel Geschick und Überblick. Da kann zugegebenermaßen noch etwas verbessert werden. Aber auch hier muss ich klar sagen, dass den Möglichkeiten der Abhilfe beim Unterrichtsausfall in einer großen Schule mit vielen Aktivitäten Grenzen gesetzt sind.

Auf eine Reihe von Veranstaltungen, die für Ihre Kinder u.a. zu unterrichtsfreien Tagen führen, möchte ich in diesem Zusammenhang gesondert hinweisen. Wie Sie dem Ter­minplan entnehmen konnten, sind der 31.03.09 und der 01.04.09 der 5. Prüfungskom­ponente der Abiturienten gewidmet. Ich weise darüber hinaus auf den Elternsprechtag am 21.03.09 von 8:30 Uhr - 12:30 Uhr hin. (zusätzliche Infos im Begleitschreiben!!) Der Wandertag der Schule liegt auf dem 20.03.09. Ich verweise ausdrücklich noch ein­mal auf die aktualisierten Termine auf der Homepage unserer Schule.

Aufgrund von Klausurterminen ist die Premiere des Kurses Darstellendes Spiel von Frau Duckert vom 17.03.09 auf den 16.03.09 vorgezogen worden. Die Aufführungen finden an den Abenden vom 16.,17. und 18. März statt. Die Überschneidung von Klau­suren, anstehenden Prüfungen und anderen Aktivitäten scheint übermächtig groß ge­worden zu sein. Der Druck, ein sehr gutes Abitur zu machen, nimmt bei schwieriger werden Rahmenbedingungen zu. Dies hat letztlich auch zu der Absetzung der traditio­nellen Weimar-Fahrt geführt, da die Teilnehmerzahl immer weiter abnahm. Auch da müssen wir wohl künftig mehr lenkend eingreifen und die Prioritäten klarer setzen.

Der Winter hat uns in diesem Jahr fester im Griff gehabt als in anderen Jahren. Trotz der verschiedenen Grippewellephasen sind wir von einem allzu großen Krankenstand im Kollegium verschont geblieben. Aber natürlich auch, weil es immer wieder Kollegen gibt, die dann doch bei aller Abwägung des eigenen Gesundheitszustandes am Ende ihren Unterricht eher halten, als zuhause zu bleiben. Alle Kinder sind aus dem Skiur­laub, abgesehen von kleineren Blessuren, wieder wohl behalten zurückgekehrt. Nun scheint ein laues Lüftchen den nahenden Frühling anzukündigen und das Osterfest und die Osterferien sind nicht mehr weit. Am 04.04.09 um 10:00 Uhr findet der Schulgottes­dienst zu Beginn der Osterferien in der Kreuzkirche statt. Im Rahmen dieses Gottes­dienstes wird Herr Kliche, der langjährige Musiklehrer unseres Hauses, in den Ruhe­stand verabschiedet. Anschließend findet eine Feier im Forum statt, bei der es Gele­genheit zu Abschiedsworten geben wird.

Ich wünsche Ihnen erholsame Osterferien und ein gesegnetes Osterfest und verbleibe mit herzlichen Grüßen und der Monatslosung:
"Du sollst deinen Nächsten lieben wie Dich selbst, ich bin der Herr "(3. Mose 19, 18).
Dieser Spruch passt gut zu dem was ich in der letzten Gesamtkonferenz gesagt habe. Ich habe zum Thema evangelischer Unterricht gesagt, dass in Anlehnung an den Kir­chenvater Augustin, evangelische Erziehung sich im wesentlichen durch Liebe und Zu­wendung auszeichnet.

Berlin, 06. März 2009
für das Evangelische Gymnasium zum Grauen Kloster


Brigitte Thies-Böttcher
Schulleiterin

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