Siegel des Evangelisches Gymnasiums zum Grauen Kloster
Evangelisches Gymnasium zum Grauen Kloster
Siegel der Schulstiftung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Infobrief 106

Sehr geehrte liebe Eltern, liebe Schüler, liebe Kollegen, liebe Schulgemeinde,

bevor wir uns in die Ferien begeben, noch ein letzter Informationsbrief im Schuljahr 2010/11.

Im Gegensatz zum vergangenen Jahr, das durch die Bauaktivitäten an unserer Schule geprägt war, konnten wir in diesem Schuljahr die Früchte dieser Anstrengungen ernten. Wir haben die neuen Räume in Betrieb genommen, nutzen und genießen die Erweiterung des Schulgeländes. Nach wie vor wird das Refectorium, die neue Mitte unserer Schule, gut angenommen, nicht nur in den Essenspausen, sondern auch als Aufenthaltsraum in Freistunden und Pausen.

In der Zwischenzeit wächst auch der etwas dünne Rasen vor dem Refectorium. Eine tatkräftige Mutter hat unter Mithilfe von Schülern aus der OIII das Grundstück mit blühenden Büschen bepflanzt. Dank an alle Aktiven. Auch der sogenannte "Chill"-Raum für die Oberstufe wird gut besucht. Die Ausnahme bildet der Oberstufenstillarbeitsraum, der nach wie vor ein wenig gemieden wird. Über die Nutzung dieses Raums müssen wir noch einmal nachdenken.

Zum neuen Schuljahr werden wir dann auch endlich unsere neue Bibliothek einweihen können. Allerdings haben wir die Nutzungsbedingungen noch nicht vollständig geklärt. Dank großzügiger Elternspenden konnten wir auch die Medienausstattung unserer Schule weiter vorantreiben. Eltern aus der GEV haben sich mit einem neuen Farbkonzept für die Klassenräume beschäftigt, das allmählich - auch mit Elternhilfe - umgesetzt werden soll. Dank an alle Eltern, die uns immer wieder bei der Verbesserung der Ausstattung unserer Schule unterstützen.

Im kommenden Schuljahr werden wir vier neue Sextanerklassen aufnehmen. Zu dieser Entscheidung haben wir uns aus langfristigen Überlegungen durchgerungen. Vor allem auch, weil wir am Ende des kommenden Schuljahres den letzten G9-Jahrgang abgeben werden. Ende Mai hatten wir einen ersten Elternabend für die neuen Sextanereltern, der trotz unerträglicher Hitze sehr gut besucht war. Die Einschulung der Sextaner findet wie üblich am ersten Schultag des neuen Jahres um 11 Uhr in unserer Aula statt. Traditionell werden die Eltern der künftigen Quintanerklassen die neuen Eltern anschließend im Foyer begrüßen und bewirten, bevor sie ihre Kinder aus ihren neuen Klassen wieder abholen. Herzlichen Dank an die Eltern, die diese schöne Tradition weiterführen.

Die einen kommen, die anderen gehen. So werden wir auch am 24. Juni mit einem Gottesdienst in der Auenkirche und der Abiturzeugnisverleihung in unserer Aula 73 Abiturienten verabschieden. Alle Schüler haben das Abitur bestanden. Dazu gratulieren wir. Vier Abiturientinnen haben sich dabei eine besondere Auszeichnung erarbeitet, sie haben das Abitur mit der Traumnote von 1,0 bestanden. Das ist eine große und bewunderungswürdige Leistung. Neben der Selbstverwirklichung wird es fortan für unsere Abiturienten darum gehen, ihrer Verantwortung gerecht werden. Als gut ausgebildete, kluge junge Menschen tragen sie künftig bei ihrer Ausbildung, im Studium, im Beruf und in ihrem privaten Umfeld große Verantwortung. Gute und sehr gute Abiturergebnisse sind das Eine, sich als verantwortungsvoller Christenmensch zu zeigen, das Andere. Wir hoffen und wünschen, dass unseren Abiturienten diese große Herausforderung im Leben gelingen möge.

Am letzten Schultag verabschieden wir Frau Angelika Rakowsky, eine Kollegin, die seit 1973 an unserer Schule unterrichtet und gewirkt hat. Um 10 Uhr wird die Schulgemeinde eine Andacht in unserer Aula feiern. Anschließend wird Frau Rakowsky ab 11 Uhr im Kollegenkreis verabschiedet. Frau Rakowsky hat Englisch und Sport unterrichtet und viele Jahre als Klassenlehrerin und in vielfältigen Tätigkeitsbereichen der Schule gewirkt. Ihnen, liebe Frau Rakowsky, auch auf diesem Wege herzlichen Dank für die geleistete Arbeit.

Die einen gehen, die anderen kommen. Das trifft nicht nur auf unsere Schüler zu, sondern auch auf unsere Lehrer. Zum kommenden Schuljahr konnten wir fünf neue, junge Kollegen in den Fächern Deutsch, Religion, Musik, Englisch, Geschichte und Französisch gewinnen. Zwei unserer jungen Kolleginnen sind werdende Mütter und werden sich im kommenden Jahr ihren Familien widmen. Viel Glück!

In der vergangenen Woche konnte sich Alexander Schwennicke aus dem zweiten Semester beim Debattierwettbewerb als Bundessieger durchsetzen. Herzlichen Glückwunsch, lieber Alexander! Dies ist schon der zweite Bundessieger, der aus unserer Schule kommt. Hervorragend betreut werden unsere Debattierer von den Kolleginnen Roß, Gräbe-Abts und Herrn Kredlau. Ein Dankeschön geht deshalb an die drei Kollegen, ohne deren Engagement diese Erfolge nicht denkbar sind.

Da das Debattieren mittlerweile einen großen Stellenwert an unserer Schule einnimmt, werden wir ab dem kommenden Schuljahr im Rahmen des Deutschunterrichts der Unter - und Obertertien ein Projekt "Debattieren" einführen. Die Beteiligten freuen sich darauf und sind gespannt, wie sich dieses Vorhaben auf die Debattierfreude unserer Schüler auswirken wird.

Das Schuljahrsende bringt alle Jahre wieder eine Reihe von Aktivitäten mit sich, die nicht in erster Linie unterrichtsbezogen sind. Diese sind die Projekttage der SV, dieses Mal wieder unter dem Motto " Schüler bringen anderen Schülern etwas bei ". Sie finden am 23. und 24. Juni von 8:30 Uhr bis 14 Uhr statt. Im vergangenen Jahr waren diese Tage sehr gut gelungen. Wir hoffen, dass dies auch im laufenden Schuljahr der Fall sein wird. Die SV organisiert diese Tage weitgehend allein. Die Schülersprecher und der Schülerrat investieren viel Arbeit, nicht alles läuft deshalb immer "rund". Es ist ja auch nicht leicht, 760 Schüler für eine gemeinsame Aktion zu gewinnen und diese dann erfolgreich umzusetzen. Auf jeden Fall trägt dieses Ereignis zur Identifikation mit unserer Schule bei, stärkt unsere Schulgemeinde und die soziale Kompetenz der Schüler, das darf man nicht gering schätzen.

Das Tagwerk "Afrika", eine bundesweite Spendenaktion von Schulen am 21. Juni, an der sich unsere Schule erstmalig beteiligt, ist ebenfalls eine Aktion, die das Bewusstsein für andere schärft, für "die Welt da draußen". Diese Spendenaktion bringt aber auch einige organisatorische Schwierigkeiten mit sich. Wir werden sie auswerten, so dass wir im kommenden Jahr, falls sich die Schule erneut beteiligen sollte, einiges besser machen können. Ich habe dieser Spendenaktion zugestimmt, weil ich die Idee sehr gut finde und der Meinung bin, dass sie gut zu unserer Schule passt.

Last but not least: der Spendenlauf, der an unserer Schule mittlerweile zur guten Tradition gehört und auch von der SV organisiert wird. Er findet am 27. Juni um 11 Uhr statt. Die Einnahmen sind ebenfalls einem Projekt in Afrika gewidmet. Einer unserer ehemaligen Schülersprecher hat nach seinem Abitur einige Zeit dort verbracht und gearbeitet. Ich bin mir sicher, dass unsere Schüler wieder eine schöne Summe erlaufen werden.

Ich freue mich über das Engagement unserer SV-Mitglieder, die über Ihren Unterricht hinaus, etwas für ihre Schule, für Andere tun wollen. Dafür bedanke ich mich bei Euch. Gelegentlich wünschte ich Euch allerdings eine breitere Unterstützung aus der Schülerschaft. Ich bin sicher, das schaffen wir auch noch.

Zum Schluss möchte ich noch ein paar Anmerkungen zum Zweck und Sinn dieser Infobriefe machen. Mir ist sehr wohl bewusst, dass Eltern unterschiedliche Erwartungen in dieser Hinsicht haben. Die einen wünschen Informationen, die anderen mehr. Entscheidend für mich ist am Ende, alle Eltern, soweit wie möglich, an unserem Schulleben Teil haben lassen. Diese Briefe scheinen mir ein geeigneter Weg zu sein, Ihnen über Ihre Kinder, über Ihre Gremien hinaus, aus dem Schulleben zu berichten. Sie dienen also in erster Linie der Information.

Die Gepflogenheit des sogenannten "newsletter" hat sich mittlerweile durchgesetzt. Da diese Briefe auch auf der Homepage der Schule zu finden sind, können Sie sich immer informieren, auch wenn Ihr Kind einmal auf dem Nachhauseweg vergisst, das Schreiben an Sie auszuhändigen. Die Briefe kommen in der Regel vier bis fünf Mal im Jahr vor den Ferien. Ich wünsche Ihnen eine schöne Sommerzeit und grüße Sie mit der Losung für den Ferienmonat Juli:

Wo Dein Schatz ist, da ist auch Dein Herz. (Mt 6,21)



Berlin, 16. Juni 2011
für das Evangelische Gymnasium zum Grauen Kloster

Brigitte Thies-Böttcher
Schulleiterin

Samstage mit Unterricht

  • Samstag, 06.01.2018
  • Samstag, 20.01.2018
  • Samstag, 17.02.2018
  • Samstag, 03.03.2018
  • Samstag, 17.03.2018
  • Samstag, 14.04.2018
  • Samstag, 05.05.2018
  • Samstag, 26.05.2018
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  • Samstag, 23.06.2018
  • Samstag, 30.06.2018

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14. – 16.12.2017 (Do - Sa)
SV-Fahrt

16.12.2017 (Sa)
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3. Nachschreibtermin Unter-, Mittel- und Oberstufe

20.12.2017 (Mi)
Letzter Schultag: 0./1.Std. regulärer Unterricht
2. Std. VI-UIII: Krippenspiel / OIII-OS: Ordinariat und Tutoriat
3. Std. Vi - UIII: Ordinariat / OIII-OS: Krippenspiel
anschließend unterrichtsfrei

21.12.2017 – 02.01.2018 (Do - Di)
Weihnachtsferien

03.01.2018 (Mi)
08:30 Uhr: Andacht für die ganze Schulgemeinde
8:15 Uhr treffen sich die VIen - UIIen mit ihren Klassenlehrern im Klassenraum und gehen gemeinsam, ohne Taschen in die Kirche. Die OS kommt direkt in die Kirche. Der reguläre Unterricht beginnt zur dritten Stunde.

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Abgabe der Wahl zum 4. PF beim PäKo

06.01.2018 (Sa)
Unterricht

06. – 12.01.2018 (Sa - Fr)
Klassenfahrt Vc

06. – 07.01.2018 (Sa - So)
Probenwochenende des DS-Kurses 3/4

08. – 12.01.2018 (Mo - Fr)
Musikfahrt (Chöre, Orchester und Klosterblech) nach Rheinsberg

08.01.2018 (Mo)
12:50 Uhr: Andacht und Zeugnisausgabe für das 1. und 3. Semester (6. Stunde)

11.01.2018 (Do)
Wandertag

12.01.2018 (Fr)
19:00 Uhr: Neujahrsempfang der Schule

13.01.2018 (Sa)
unterrichtsfrei

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