Siegel des Evangelisches Gymnasiums zum Grauen Kloster
Evangelisches Gymnasium zum Grauen Kloster
Siegel der Schulstiftung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Infobrief 113

Sehr geehrte liebe Eltern, liebe Schüler, liebe Kollegen, liebe Schulgemeinde,

sicher ist Ihnen/Euch aufgefallen, dass der Elternbrief nicht wie sonst üblich vor den Ferien angekommen ist. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass wir in den 2 Wochen vor den Ferien mit den MSA - Prüfungen und dem Abitur in der 5. Prüfungskomponente beschäftigt waren.

Es ist aber auch der Tatsache geschuldet, dass ich in der Zeit vom 09.- 15. März mit einigen unserer Schüler aus dem 2. Sem. in New York war. Wie Sie sich vielleicht erinnern, sind wir im vergangenen Jahr angefragt worden, ob wir Interesse an einem Austauschprogramm mit einer liberalen jüdischen Gemeinde auf Long Island hätten. Dieser Austausch wird von der Organisation NABOR (North American Board of Rabbis) gefördert und maßgeblich von Rabbi Jay Rosenbaum von der Gemeinde Temple Israel of Lawrence betrieben. Wir haben diesem Projekt freudig zugestimmt und konnten trotz einiger Hindernisse im Vorfeld, im März endlich nach New York reisen. Zusammen mit Herrn Gottschalk und 12 Schülern aus den Leistungskursen Englisch, Religion und Geschichte/Politik durften wir am Leben unserer amerikanischen Gastfamilien teilhaben. Die Erfahrungen für unsere Schüler, was den jüdischen Hintergrund der einzelnen Familien anbelangt, waren sehr unterschiedlich, denn auf Long Island leben viele jüdische Familien unterschiedlichster Prägung. Jeder von uns hat sehr persönliche Eindrücke gewonnen, gemeinsam haben wir New York erlebt, die klassischen Sehenswürdigkeiten in einem "yellow schoolbus" buchstäblich erfahren. Die Schüler werden in einer Andacht, auf einem Abend und auf der Homepage demnächst von ihren Erlebnissen berichten. Im August werden uns die amerikanischen Austauschschüler besuchen. Wir haben in erster Linie Rabbi Rosenbaum zu danken, ohne dessen visionäre Vorstellung von der religions-und völkerverständigenden Brückenbildung dieser Auftakt zu einem hoffentlich für unsere Schule lange währenden Austausch nicht möglich gewesen wäre.

Im Bereich der Völkerverständigung konnten wir in der Vorosterwoche erneut Schüler vom Lycée St' Vincent in Rennes mit ihren begleitenden Lehrern begrüßen. Sie erlebten allerdings ein sehr winterliches Berlin, mit viel Schnee und Kälte, in der Bretagne ein eher seltenes Phänomen. Doch auch diese Erfahrung gehört mit zu einem Austausch, Berlin liegt eben recht weit im Osten und unterliegt dem Einfluss des kontinentalen Klimas. Die Kolleginnen des Fachbereichs Französisch haben diese Woche gestaltet, so dass die französischen Schüler Berlin trotz Kälte auf positive Weise erleben durften. Mein herzlicher Dank geht an die Gasteltern und unseren Fachbereich Französisch.

Nach den Osterferien beginnen die schriftlichen Abiturprüfungen, nach den schon erfolgten Prüfungen im 5. Fach vor Ostern. Wir wünschen allen Abiturienten alles Gute und viel Glück bei ihren schriftlichen Prüfungen im April und den mündlichen Prüfungen im Mai. Auch die schriftlichen MSA-Prüfungen stehen an und auch dazu wünschen wir Euch alles Gute. Mein Dank geht auch hier an alle Prüfenden und an die Koordinatoren, die diese Prüfungen und deren Ablauf gut vorbereitet haben. Ich bitte Sie die Termine auf unserer Homepage zu prüfen, denn an manchen Tagen fällt deshalb für die anderen Schüler leider der Unterricht aus.

Unsere Abiturienten haben unter der maßgeblichen Anleitung von Sebastian Zezulka ihrer Schule eine Kreuzwegandacht vor Ostern und zu Beginn der Osterferien beschert. Diese führte uns vom noch winterlich verschneiten Schulhof als erster Station aus zur Kreuzkirche, wo zwei weitere Stationen auf uns warteten. Allen Abiturienten, die sich an der Gestaltung dieses Gottesdienstes beteiligt haben, danken wir sehr. Es war eine feierliche und eindrückliche Veranstaltung, die sicher einigen von uns im Gedächtnis bleiben wird.

Die Aufnahmen für die neuen vier Sextanerklassen sind weitgehend abgeschlossen, und die Klassen sind gut gefüllt. Es gibt hier und da noch andere Entscheidungen von Elternseite, so dass die Kinder, die auf der Warteliste stehen, doch hoffentlich am Ende noch zum Zuge kommen. Das Interesse an unserer Schule ist nach wie vor groß, so dass wir auch dieses Mal nicht alle angemeldeten Kinder aufnehmen konnten. Wir freuen uns auf unsere kommenden Sextaner und laden die neuen Eltern zu einem Elternabend am 15. Mai in die Aula unserer Schule ein.

Die Veranstaltungen zum Karl-Philip-Moritz-Projekt gehen allmählich ihrem Ende entgegen. Die Fächer Darstellendes Spiel, Deutsch und Kunst haben sich daran maßgeblich beteiligt. In diesem Jahr konnte ich persönlich leider nicht an allen Veranstaltungen teilnehmen. Wie ich höre, sind alle Veranstaltungen gut angekommen und dieser für unsere Schule bedeutende Dichter auf diese Weise doch wieder etwas mehr in unser Blickfeld gerückt, bis hin zum Foyer, wo seit kurzem auch ein Porträt von Karl Philip Moritz zu finden ist. Im Oberstufentrakt sind die Produkte der Auseinandersetzung mit dem Thema Buchstaben zu sehen, die ebenfalls ein Teil des Projekts sind und auf dem A, B, C - Buch von Karl-Philip Moritz beruhen. Ein herzlicher Dank ergeht auch hier an die Initiatoren, besonders an Frau Hilbig und Frau Scheffel, aber auch an die Betreuerinnen des Kunstprojektes und des Darstellenden Spiels.

Beim Kammermusikabend im März boten Instrumentalisten von der Sexta bis zur Oberstufe gemeinsam auf hohem musikalischem Niveau Musik aus verschiedenen Epochen da. An einem Abend durften wir uns an der Spielfreude der jungen Musiker und Musikerinnen erfreuen.

Nach den Winterferien reisten unsere Untersekunden alljährlich in ihr Sozialpraktikum, begleitet von ihren betreuenden Lehrern. Alle kommen erfüllt zurück und auch die Kollegen, für die diese Rundumbetreuung immer eine zusätzliche Aufgabe ist, sind überzeugt, dass diese Fahrt wichtig ist und unsere Schüler in ihrer Persönlichkeitsbildung weiterbringt. Danke an alle, die sich immer wieder bereitfinden, mit auf diese Fahrten zu gehen. Sie sind somit bereit, sich einzumischen, auch gelegentlich Ärger hinzunehmen, um eine angekündigte pädagogische Maßnahme durchzusetzen. Heutzutage scheint es mir immer wichtiger zu sein, gerade auch erzieherisch zu wirken, nicht wegzuschauen und nicht alles zuzulassen.

Zum kommenden Schuljahr werden unsere Untersekunden das erste Mal seit Wegfall der Obersekunda wieder an Profilkursen teilnehmen können, leider nur einstündig. Aber es ist ein Anfang und wir sind alle gespannt, wie diese Neuerung aufgenommen wird. Die Wünsche der Schüler sind schon bei Frau Dr. Martinez Moreno eingegangen, werden ausgewertet und dann zum kommenden Schuljahr umgesetzt.

Im Sport befindet sich unsere erst neu gegründeten Hockeymannschaften weiter auf Erfolgskurs, begleitet und gefördert von ihrem Coach, Herrn Stifel, und Hockey begeisterten Eltern, die die Wettkämpfe begleiten und das "back-up" gewährleisten. Unsere Schule ist nicht nur intellektuell stark, sondern liegt auch sportlich auf gutem Kurs. Die Ruderriegen beweisen dies ja schon seit langem, auch der Fußball ist bei uns gut etabliert, aber durch eine weitere Sportart wird diese Ausrichtung unsere Schule weiter gestärkt. Das trägt zur Freude und Identifikation aller bei.

Unsere Debattier-AG besteht schon seit längerem und erfreut sich - trotz aufwendiger und anstrengender zusätzlicher Arbeit - großen Zuspruchs. So konnte sich in diesem Frühjahr Julius Graack in seiner Altersklasse einen zweiten Platz erkämpfen und so ins Finale des Bundeswettbewerbs kommen. Herzlichen Glückwunsch, lieber Julius, dass Du das sozusagen im Alleingang geschafft hast, ist eine enorme Leistung. Aufgrund einer unglücklichen Terminlage waren Deine Lehrer und Unterstützer in Prüfungen eingebunden und konnten Dich nicht zum Wettbewerb begleiten. Der Dank geht natürlich auch an Deine engagierten Lehrerinnen, die Dich offenkundig gut vorbereitet hatten.

Zum Schluss bleibt mir und uns allen die Hoffnung, dass der Frühling nun endlich kommen möge, damit wir die Kraft schöpfen für die letzten anstrengenden Wochen in diesem Schuljahr 2012/13. Das vergangene Schuljahr 2011/12 war schon kurz genug, aber dieses Jahr verlangt von uns eine noch strengere Terminplanung. Auch Ihr, die Schüler, werdet merken, dass die Zeit dieses Mal sehr knapp bemessen ist. Es heißt also für Euch: dran zu bleiben!

Ich grüße Sie sehr herzlich mit der Losung für den heutigen Tag:

Lehre mich tun nach deinem Wohlgefallen,
denn du bist mein Gott;
dein guter Geist führe mich auf guter Bahn.

(Psalm 143, 10)



Berlin, 10. April 2013
für das Evangelische Gymnasium zum Grauen Kloster

Brigitte Thies-Böttcher
Schulleiterin

Samstage mit Unterricht

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  • Samstag, 17.02.2018
  • Samstag, 03.03.2018
  • Samstag, 17.03.2018
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  • Samstag, 05.05.2018
  • Samstag, 26.05.2018
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  • Samstag, 23.06.2018
  • Samstag, 30.06.2018

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Herbstferien

06.11.2017 (Mo)
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07.11.2017 (Di)
19:30 Uhr: 2. GEV-Sitzung

11.11.2017 (Sa)
Unterricht

15.11.2017 (Mi)
08:00 Uhr: UII - Thementag Deutsch

15.11.2017 (Mi)
18:00 Uhr: 2. Schulkonferenz

17.11.2017 (Fr)
18:00 Uhr: Unterstufen-Party

18.11.2017 (Sa)
unterrichtsfrei

22.11.2017 (Mi)
10:00 Uhr: Buß- und Bettagsgottesdienst für die ganze Schulgemeinde vorbereitet von LK und GK Religion

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